Check out Scissorkick, an “electronic and organic audio” blog by Steve Marchese, and get updated on new releases in the musical underground. He reports about new releases from DJ Shadow (back in April), Cinematic Orchestra covering Radiohead (February), and the latest entry is about Matthew Herbert’s new lp Scale.
Na, schon von dem sperrig klingendem Duo Gnarls Barkley gehört? Nein? Dann wirds Zeit!
Gnarls Barkley ist es nämlich mit “Crazy” zum ersten Mal gelungen, nur durch Downloads Nr. 1 der offiziellen britischen Charts zu werden! Und nicht nur das – der Song hört sich auch verdammt gut an!
Kein Wunder, ist er doch von Danger Mouse produziert, den wir ja schon öfters in Alphabeat vorgestellt haben. Danger Mouse wurde seineszeichens durch das Mixen des White Albums der Beatles mit dem Black Album von Jay-Z bekannt und brachte zuletzt auch gemeinsam mit MF Doom unter dem Namen Dangerdoom das Album “The Mouse & The Mask” heraus.
Das Album “St. Elsewhere”, aus dem die Single “Crazy” stammt, erscheint übrigens im Mai – darauf darf man gespannt sein!
Mal ein paar interssante Zahlen aus dem “Musikbiz”:
* 3 Milliarden – weltweiter Umsatz mit Klingeltönen 2004, in Euro
* 273 Millionen – Kaufpreis den das Unternehmen Verisign 2004 für den deutschen Klingelton-Anbieter Jamba zahlte, in US-Dollar
* 247 Millionen – Betrag den Deutsche 2004 für Klingeltöne ausgaben, in Euro
* 200 Tausend – Zahl der Klingeltöne, die Universal vom Schnappi-Song verkauft hat
* 627 – Zahl der verkauften Platten pro Woche, mit der man auf Platz 84 der deutschen Album-Charts landen kann
Quelle: brandeins 09/05
Our one and only hiphop mag: Message issue 25 is out. Cypress Hill, Pharrell, Alkaholics, Sadat X, Sleazy Sleeves, Eberhard Forcher.
It’s been almost twenty years!
Unglaublich aber wahr, Coldcut versorgen uns schon seit ca. 20 Jahren mit fantastischer Musik und veröffentlichen, wie schon erwähnt, demnächst ein neues Album. Grund genug ein wenig über die zwei Engländer Jonathan More [Kunstlehrer] und Matt Black [Computerprogrammierer] zu erzählen.
Ihre erste Platte “Say Kids, What Time Is It?” erschien im Januar 1987, und zwar kurioser Weise als US-Import.
“Wir konnten die Platten besser verkaufen und der Importstatus half, die unsere Spur zu verwischen.” meint Jonathan. Schließlich waren Coldcut Pioniere des Samplings in Europa und natürlich bestand auch “Say Kids” aus zahlreichen Stücken der Musik anderer Leute, also illegalen – nicht “geclearten” – Samples.
Absolut legendär ist ihr Remix von Eric B. & Rakims “Paid in Full”, den sie an nur einem Tag fertig gestellt haben.
Der mehrfach hintereinander aufgenommene Beat wurde auf einer Tonbandmaschine zusammengeschnitten und als Loop die rhythmische Grundlage des Tracks. “Den Loop spielten wir dann auf das 24-Kanal Mischpult des Studios, und das war das Fundament. Alles andere wurde von Platte eingespielt und zusammeneditiert.” sagt Matt.
Über Coldcuts Erfahrungen als DJs und Londons Clubkultur in den 80ern lest ihr demnächst hier bei alphabeat in Coldcut – A History Pt 2.
interview excerpts courtesy of groove
